Geschichte einer Tigerin

von Dario Fo, komödiant. Solo mit Günther Götsch
Regie: Alfred Meschnigg

"Ich kam mir vor wie in Shanghai am Fließband. Ich sauge, sauge, noch eine Zitze, inzwischen hatte ich einen Wanst wie ein schwangerer Buddha!" aus Geschichte einer Tigerin

Zum Inhalt
Vor dem Hintergrund der Großen Chinesischen Revolution erzählt Dario Fo die schier unglaubliche Geschichte vom Soldaten, der schwer verwundet die Tigerin und ihr Junges trifft, von ihr gerettet, sprich mit Milch genährt wird, und sich mit ihr arrangiert. Dem Soldaten gelingt die Flucht aus der gemeinsamen Höhle, die Tiger folgen ihm bis in sein Dorf. Mit Hilfe der Raubkatzen widersetzen sich die Dorfbewohner tierisch mutig gegen Feinde von außen wie auch gegen die selbstgefällige Parteibürokratie.

Tiger (in diesem Stück die Tigerin und ihr Junges) haben in China eine klare allegorische Bedeutung: Von einre Frau, einem Mann, oder einem Volk sagt man, sie haben den Tiger, wenn sie gerade dann durchhalten und Widerstand leisten, wenn in einer schwierigen Situation alle anderen fliehen, sich verstecken, weglaufen, den Kampf aufgeben und kaputtgehen. Denn, wenn all diejenigen, die panikartig geflüchtet sind, wieder Mut gefasst haben und zurückkehren, dann muss jemand da sein, der für sie das Feuer am Leben gehalten hat - für einen neuen Anfang.

Aufführungstermine:
Donnerstag, 28.08., Samstag, 30.08., Donnerstag, 04.09. und Samstag 06.09.2008
Beginn jeweils um 18 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene 16 Euro
Kinder 9 Euro

Informationen und Kartenreservierung: Labyrinthgarten Kränzel, Tel. 0473 564549

Informationen zum Darsteller Günther Götsch unter www.guenthergoetsch.eu 

 




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