Magnus Pöhacker

2009
Magnus Pöhacker, geboren 1967 in Innsbruck, schloss die Bildhauerausbildung an der HTL in Innsbruck ab, anschließend besuchte er die Akademie der bildenden Künste in Wien. Er lebt in Hall in Tirol und unterrichtet seit 1997 in Laas im Lehrgang für Entwurf und Gestaltung.
Ausgehend von einer Grundidee, die meist zeichnerisch festgehalten wird, erfolgt der Schritt in die Dreidimensionalität, in die bildhauerische Welt. Modelle aus Gips oder Ton gehen den Weg der Veredelung in Bronze. Bei der subtraktiven Arbeit bevorzugt Pöhacker die Arbeit am Stein. Zentrales Thema ist die menschliche Physiognomie, die in abstrakten Formen ihren Ausdruck findet, oftmals in eine Reduktion auf Maße, Rhythmen und Proportionen. Bei den Plastiken gilt: Anfassen erwünscht, um die Dreidimensionalität nicht nur mit den Augen wahrzunehmen, sondern auch die taktische Poesie zu erspüren.
Seit dem Jahr 1986 zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Portalgestaltung, Planung und Ausführung von Sakralräumen, Besinnungswegen, Gestaltung von Glocken und liturgischem Gerät.




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